Kapselmaschinen – Mini-Automaten im Boom

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Der Kaffee-Kult kommt aus der Kapsel. Das Getränkekonzentrat steckt portioniert in Kapseln. Sie bestehen aus Aluminium oder aus Kunststoff. Die meisten Modelle sind spezialisiert auf ein eigenes Kapsel-System. Kapseln anderer Hersteller lassen sich nicht verwenden.

Gebrüht wird eine Vielfalt an Aromen: Espresso, Latte Macchiato oder Caffe Lungo, Café Crème sowie Cappuccino. Vielen Geräten bereiten Tee oder Kakao zu. Der Kaffee in der Kapsel ist aromaversiegelt. Sie wird unmittelbar vor der Zubereitung geöffnet. Weil das Wasser und nicht das Kaffeepulver die Maschine berührt, sind Kapselautomaten pflegeleicht. Milch- sind oft Wassertank abnehmbar und lassen leicht reinigen.

Die bekanntesten Kapselmaschinen sind die Cafissimo von Tchibo. Sie erinnern an Siebträger mit Vibrationspumpe. Die Zubereitung erfolgt in drei verschiedenen Brühdruck-Stufen bis zu 15 bar. Die Kapseln kommen in Blau für Filterkaffee und in Schwarz für Espresso. Farben finden Sie wieder auf den Knöpfen des Automaten.

Einige Cafissimo-Modelle bereiten neben Kaffee Cappuccino und Tee zubereiten. Die Tchibo-Kapselmaschinen punkten in von Schwarz über Silber und Creme bis Grün sowie intensivem Rot.

Nestlé bietet und Nespresso und Dolce Gusto-Kapselmaschinen, die auch von Krups und DeLonghi hergestellt werden. Jedes Getränk hat den passenden Brühdruck. Die Kapselmaschinen sind ein Blickfang mit abgerundetem, futuristischem Design. Latte macchiato, Cappuccino sowie Eiskaffee lassen sich aufbrühen. Schokoladengetränke und Tee können die meisten Dolce-Gusto-Modelle ebenfalls.

Das legendäre Kaffeekapsel-Prinzip Nespresso stammt von Nestlé. Kapselmaschinen von Turmix arbeiten ebenfalls mit dem Nespresso-Prinzip. Der Kaffee punktet mit facettenreichen Geschmacksnuancen, das Konzept der Nespresso-Maschinen. Der Druck von 19 bar entfaltet die Aromen optimal und bereitet cremigen Milchschaum.

Kapselmaschinen der Reihe Tassimo bieten Bosch oder Braun. Auf den Tassimo-Kapseln befindet sich ein Strichcode. Die Maschine liest mit ihrem Barcode-Scanner den Code und stellt die Parameter des Getränks ein wie die Wassermenge sowie die Zubereitungsdauer und Druck und Temperatur. Die Nachdosierung ist möglich.

Die Geräte sind schlicht und in Schwarz, Rot sowie Weiß erhältlich. Die Geräte haben meist automatische Reinigungs- und Entkalkungsprogramme, ein LED-Bedienfeld sowie eine Energiesparfunktion.

Fazit

Kaffee kostet aus der Kapsel etwa 25 Cent. Der Testsieger bei den Kapselmaschinen ist mit Gut (2,0) die De’Longhi Nespresso U EN 110. Sie brüht guten Espresso und sehr guten Kaffee Lungo. Mit den Alu-Hülsen lässt sie sich leicht bestücken. Nachem Sie das Kapselfach geschlossen haben, beginnt der Brühvorgang. Sie wählen die Getränkemenge vorher. Der Wassertank lässt sich schwenken und variabel plazieren.

Padmaschinen – Portionen aus dem Pad

Die Zubereitung von Kaffee ist mit der Pad-Maschine simpel. Das Wasser füllen Sie vorab ein. Im Pad befindet sich Kaffeepulver für eine Tasse. Legen Sie das Pad auf den Padhalter, schließen den Deckel. Dann drücken Sie den Startknopf. Das Wasser presst die Maschine bei 90 °C durch das Pad.

Das Espressopulver ist eine Portion und eingeschweißt in Papiervlies, ein 2-lagiges Filtertütchen. Die meisten Pads sind E.S.E.-Standard (Easy Serving Espresso). Sie sind verwendbar für Produkte verschiedener Röstereien sowie Hersteller.

Die Kaffeepadmaschine bietet eine vorteilhafte, kurze Aufwärmzeit und schnelle Zubereitung. Die Kontaktzeit von Wasser und Kaffeepulver ist niedrig. Bitter- und Reizstoffe bleiben im Pad und kommen ins Getränk. Die Kaffeepads sind in unterschiedlichen Intensitäten und Aromen erhältlich. Dazu zählen Cappuccino, Latte macchiato, Kakao und Tee.

Pad-Automaten sind für kleine Haushalte geeignet. Sie bereiten ein oder meist zwei Tassen. Pads sind mit dem Kaffeesatz komplett kompostierbar.

Senseo Pad-Automaten von Philips waren die ersten Haushalts-Padmaschinen. Mittlerweile produzieren auch andere Hersteller Senseo.

Einige Modelle haben eine integrierten Milchaufschäumer.

Philips Senseo Switch bietet die Kombination von Filterkaffee- und Padmaschine. Den der Zubereitung wählen Sie per Tastendruck.

Fazit

Kaffee kostet vom Pad etwa 13 Cent. Testsieger mit Milchfunktion wurde die Philips Senseo New Generation für rund 80 Euro mit der Bewertung Gut (2,3). Sie nutzt übliche Pads. Ein Milchgetränk brühen Sie aus dem Pad mit Kaffee- und Milchpulver. Ohne Milchfunktion siegte die Severin KA 5156, die preisgünstigste Padmaschine mit Gut (2,2) für rund 50 Euro. Sie nutzt ebenfalls übliche Pads. Sie heizt nicht vor und schaltet nach jeder Brühung in Bereitschaft.