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Alphonse Mucha

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Alphonse Mucha, der von 1860 – 1939 lebte, war neben Gustav Klimt, Jules Chéret und Koloman Moser als Plakatkünstler einer der einflussreichsten Künstler des Jugendstils. Alphonse Mucha wurde im Jahr 1860 in Südmähren geboren. In seiner Jugend wurden seine Arbeiten von der Prager Kunstakademie abgelehnt. Er zog im Jahr 1879 nach Wien um, wo er die Schule für Bühnendekoration am Tag besuchte und abends Zeichenunterricht nahm. Der Mäzen Graf Khuen verhalf ihm später für verschiedenen Audienzen von Studienplätzen der Münchner Kunstakademie. In dieser Zeit erstellte er Illustrationen und Grafiken, die stilprägend fuer die Periode waren. Blumigen Elemente, geschwungenen Linien und floralen Muster und der Verzicht auf jegliche Symmetrien sind Kennzeichen der Arbeiten von Alphonse Mucha. Alphonse Mucha folgte fortan einem stilprägenden Charme, der ihn als einen der begehrtesten Plakatkünstler der Belle Époque etablierte. Fuer die Schauspielerin Sarah Bernhardt entwarf Alfons Mucha im Jahr 1896 ein Plakat, welches häufig als ein früher Höhepunkt seiner „Art Nouveau“ gepriesen wird.

Alphonse Mucha zog im Jahr 1888 nach Paris um, wo er sich an der Académie Julian und ein Jahr später an der Académie Colarossi einschrieb. In beiden Schulen unterrichtete Alphonse Mucha eine Vielzahl unterschiedlicher Stile. Seine ersten Professoren an der Akademie Julien waren Jules Lefebvre, der sich auf weibliche Akte und allegorische Gemälde spezialisierten, und Jean-Paul Laurens, dessen Spezialgebiete historische und religiöse Gemälde in einem realistischen und dramatischen Stil waren. Ende 1889, als sich Alphonse Mucha dem Alter von dreißig Jahren näherte, entschied sein Schirmherr Graf Belasi, dass Alphonse Mucha ausreichend ausgebildet war, und beendete seine Subventionen.

Als Alphonse Mucha in Paris ankam, fand er Hilfe in der slawischen Gemeinde „Schutz“. Er lebte in einer Pension namens „Mesomerie in der Rue de la Grand Chaumerie 13“. In den Jahren 1890 und 1891 skizzierte er Illustrationen für das Wochenmagazin „La Vie Popular“, das eigene Romane in wöchentlichen Abschnitten veröffentlichte. Seine Illustration für einen Roman von Guy de Maupassant namens The Useless Beauty befand sich auf der Titelseite der Ausgabe vom 22. Mai 1890. Er machte auch Illustrationen für Le Petit Français Illustré, in dem Erzählungen für Jugendliche in Zeitschriften- und Buchform veröffentlicht wurden. Für dieses Magazin lieferte er dramatische Szenen von Schlachten und anderen historischen Ereignissen. Darunter eine Titelillustration einer Szene aus dem Deutsch-Französischen Krieg, der am 23. Januar 1892 stattfand.

Alphonse Mucha verstarb an den Folgen einer Lungenentzündung im Jahr 1939, kurz nachdem deutsche Truppen in der Tschechoslowakei einmarschierten. Zu bedeutenden überlieferten Leinwandbilder von Alfons Mucha gehören die «Vier Jahreszeiten» und das «Champenois».

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