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Entdecke deinen Lockentyp: Der Schlüssel zu schöneren, definierteren Locken

Locken sind nie einfach nur Locken. Manche Haare fallen in weichen Wellen, andere bilden klare Spiralen, und wieder andere ziehen sich zu kleinen Coils zusammen. Wenn du schon einmal das Gefühl hattest, dass ein Produkt bei anderen Wunder wirkt, bei dir aber kaum etwas verändert, liegt das oft nicht an dir, sondern an deinem Lockentyp.

Der erste Schritt zu einer Routine, die wirklich funktioniert, ist herauszufinden, welche Art von Locken du hast. Eine praktische Orientierungshilfe dazu findest du hier: welche Art von Locken Sie haben. Mit dem richtigen Typ im Kopf kannst du Pflege, Styling und Produktmenge viel gezielter anpassen.

Warum es sich lohnt, den eigenen Lockentyp zu kennen

Dein Lockentyp (häufig nach der Andre-Walker-Skala von 2A bis 4C beschrieben) ist kein starres Label, sondern eine Entscheidungshilfe. Er verrät dir vor allem:

  • Wie viel Feuchtigkeit dein Haar typischerweise braucht
  • Wie schnell es beschwert oder platt wirkt
  • Wie stark es zu Frizz neigt
  • Welche Stylingtechnik besser passt (Schaum, Creme, Gel)

Wichtig: Viele Menschen haben nicht nur einen Typ, sondern eine Mischung, zum Beispiel vorne 3A und hinten 3B. Das ist normal.

So bestimmst du deinen Lockentyp (ohne Fachchinesisch)

Am besten beurteilst du dein Haar, wenn es luftgetrocknet ist und du keine schweren Stylingprodukte verwendet hast. Dann helfen dir drei Fragen:

  1. Welche Form siehst du: Welle, Spiral-Locke oder Coil?
  2. Wie groß ist die Kurve: eher breit oder eng?
  3. Beginnt das Muster schon am Ansatz oder erst in den Längen?

Tipp: Kämme oder bürste Locken möglichst nicht trocken aus. Wenn du entwirren musst, dann im nassen Haar mit Conditioner.

Lockentyp 2: Wellen (2A-2C)

Typische Merkmale:

  • 2A: sehr leichte, fast glatte Wellen
  • 2B: deutlicheres S-Muster, oft Frizz am Oberkopf
  • 2C: kräftige Wellen, manchmal schon einzelne Ringlets

Herausforderungen: Wellen werden schnell beschwert, verlieren Volumen und wirken bei zu reichhaltiger Pflege schnell fettig. Was hilft:

  • Leichte Conditioner und Leave-ins, sparsam dosieren
  • Styling mit Schaum oder leichtem Gel für Halt
  • Diffusor auf niedriger Hitze für mehr Ansatzvolumen

Lockentyp 3: Locken (3A-3C)

Typische Merkmale:

  • 3A: große, weiche Spiralen
  • 3B: federnde Ringlets, mehr Volumen
  • 3C: engere Korkenzieherlocken, oft dichter

Herausforderungen: Trockenheit in den Längen, Knotenbildung und Frizz, wenn die Definition fehlt. Was hilft:

  • Feuchtigkeit und Definition kombinieren, zum Beispiel Leave-in plus Gel oder Creme plus Gel
  • Styling auf sehr nassem Haar
  • Scrunchen statt rubbeln; Mikrofasertuch oder Baumwollshirt nutzen

Lockentyp 4: Coils, krauses Haar (4A-4C)

Typische Merkmale:

  • 4A: kleine, definierte Coils
  • 4B: Zickzack-Muster, weniger sichtbare Spirale
  • 4C: sehr enge Struktur, starke Schrumpfung (Shrinkage)

Herausforderungen: hoher Feuchtigkeitsbedarf, schnelle Austrocknung, Haarbruch durch Reibung. Was hilft:

  • Layering: Leave-in plus Creme oder Butter, anschließend je nach Vorliebe mit Öl versiegeln
  • Protective Styles, zum Beispiel Twists oder Braids
  • Entwirren nur im feuchten Zustand mit Conditioner und den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm

Zwei Faktoren, die oft wichtiger sind als der Lockentyp

Der Lockentyp ist ein guter Start, aber zwei Dinge beeinflussen deine Ergebnisse mindestens genauso:

  1. Porosität: Nimmt dein Haar Wasser schnell auf und verliert es schnell wieder? Dann hilft oft mehr Versiegelung.
  2. Dichte und Dicke: Viele feine Haare reagieren anders als wenige dicke Haare.

Quick-Check: So refreshst du Locken am zweiten Tag

  • Hände anfeuchten oder eine Sprühflasche nutzen, dann Locken sanft reaktivieren
  • Eine sehr kleine Menge Stylingprodukt nur dort einsetzen, wo Frizz entsteht
  • Bei Wellen: eher wenig Produkt, dafür kurz diffusen
  • Bei Locken und Coils: einzelne Strähnen nachformen statt alles neu zu stylen

3 schnelle Do’s und Don’ts für weniger Frizz

  • Do: Beim Waschen sanft ausdrücken statt rubbeln. Don’t: Ein Frottierhandtuch wild hin- und herbewegen.
  • Do: Produkte in kleinen Schichten testen. Don’t: alles auf einmal auftragen und danach retten wollen.
  • Do: Locken erst anfassen, wenn sie trocken sind. Don’t: Ständig nachkneten, solange sie noch feucht sind.

Fazit: Mit dem richtigen Typ zur passenden Routine

Wenn du weißt, ob du eher Typ 2, 3 oder 4 bist, wird Haarpflege deutlich logischer: Wellen brauchen Leichtigkeit, Locken eine Balance aus Feuchtigkeit und Halt, Coils Schutz und konsequente Hydration.

Wenn du deine Routine weiter verfeinern möchtest, von der Typbestimmung bis zu passenden Pflege- und Stylingprodukten, findest du bei Curls Control Anregungen und Produkte speziell für lockiges Haar. Plane außerdem etwas Geduld ein: Oft zeigt sich erst nach zwei bis vier Waschgängen, ob eine neue Kombination wirklich zu deinem Haar passt.